Hamm: Top 10 der schlechtesten Firmen Internetseiten im Mai 2012

Dienstag, 15. Mai 2012

3 Sekunden im Schnitt braucht ein Besucher einer Internetseite um zu entscheiden, ob er sich weiter mit der Internetseite und damit auch mit dem Unternehmen und dessen Produkte und Dienstleistungen beschäftigen will. 3 Sekunden, die entscheiden, ob ich als Unternehmer einen neuen Kunden gewonnen habe oder im Regelfall für immer verloren habe.
Nach dem am 13.11.1990 die erste Internetseite das Licht der virtuellen Welt erblickt hatte, gehören Internetpräsenzen heute genauso zu einem Unternehmen wie die Visitenkarte oder das Geschäftspapier.


Verwunderlich ist nur, mit welcher Ignoranz viele Unternehmen dieses Thema behandeln. Während Unmengen an Geld für die Gestaltung des Geschäftspapiers und der Visitenkarte ausgegeben wird, lassen sich die meisten Unternehmen Ihre Internetseiten von dem 8 jährigen Nachbarsjungen erstellen.
Dabei ist es eine reine Milchmädchenrechnung, bei der man nachvollziehen kann, dass die Internetseite wesentlich häufiger von potentiellen Kunden und Konkurrenten gesehen wird, als die Visitenkarten.
Das man damit als Unternehmer Inhalte und Aussagen transportiert, die man eigentlich nicht veröffentlichen will, sollen die folgenden Beispiele zeigen.

 

Top 10 der schlechtesten Internetseiten:

Platz 1: Getränke Oase - Der bunte Schnaps scheint auch bei den Geschäftsführern Spuren hinterlassen zu haben

Ein alteingesessenes und damit eigentlich sehr erfahrenes Unternehmen ist die Mutterfirma der Getränke Oase, das Familienunternehmen Schürmann.  Trotz dieser weit über 100 Jahre alten Erfahrung der Firma hat man bei dem Besuch der Internetseiten der Getränke Oase in Hamm das Gefühl, dass einem die Netzhäute von den Pupillen gebrannt werden. Das Farbspiel ist schlichtweg Körperverletzung.  Von einem Traditionsunternehmen kann man mehr verlangen und besser als mit dieser Internetseite kann man nicht zeigen, dass man keinen Wert auf ein ordentliches äußeres Erscheinungsbild legt.

Platz 2: Kellys Tattoo Studio  - Körperkünstler ohne künstlerische Fertigkeiten

Gerade von einem Künstler erwartet der Kunde, dass man zu jeder Zeit die künstlerischen Fertigkeiten zu Gesicht bekommt. Wenn jedoch, wie in diesem Fall schon, der Internetauftritt derartig geschmack- und stillos gestaltet wurde und dazu noch ein direkter Bezug zum Teufel schon bei der Domainwahl ersichtlich ist, kann ich als Geschäftsfrau nicht erwarten, dass mir die Kunden mein Produkt aus den Händen reißen. Dazu kommen seit Jahrzehnten veraltete Techniken in Form von Laufschriften. Auch das die Seite mit Hilfe eines Webbaukastens erstellt wurde und damit in Gänze nicht suchmaschinenoptimiert ist zeigt, dass es sich eben um reine Tätowierer handelt und nicht um echte Geschäftsleute. Kann man nur wünschen, dass der Laden besser läuft, als es nach Außen den Anschein macht.

Platz 3: Zeitschriftengrossvertrieb Wehling – Zeitschriften am Puls der Zeit und ein Unternehmen, welches den Zug verpasst hat


Wenn ich als Unternehmen Zeitschriften vertreibe, welche die aktuellsten Tipps und Tricks, Trends und Informationen aus den verschiedensten Sparten des Lebens präsentieren, muss man sich die Frage gefallen lassen, wieso man selbst über 7 Jahre lang nichts an seiner eigenen Präsentation ändert und dieses auch noch offenkundig so schreibt. Java, Javascript und eine Auflösung von 800 mal 600 Pixeln werden erbeten, um die Inhalte korrekt angezeigt zu bekommen. Das sind Aufforderungen die man schon seit 15 Jahren nicht mehr an seine Besucher stellt, zumal der Großteil in der Form gar nicht mehr aktuell ist. Von einem Pressevertrieb erwartet man, dass auch die zur Presse gehörende Internetseite einen Hauch Modernität bietet. Oder sind die gelieferten Bücher und Zeitschriften auch noch aus dem Jahre 1927?

Platz 4: Alte Apotheke – Alte Apotheke bedeutet gleichzeitig alte Internetseite


Sich mittels einer Baustellenseite als Unternehmen in Internet zu präsentieren, ist ein gefährliches Unterfangen. Wenn diese Baustellenseite jedoch ganz offensichtlich schon seit 3 Jahren existiert und man als „Alte Apotheke“ seit 3 Jahren damit wirbt, dass „demnächst“  an der gleichen Stelle die aktuelle Homepage zu finden sei, ist es fraglich, wie schnell meine Medikamente geliefert werden, wenn ich sie heute dort bestelle. Von einem eingetragenen Kaufmann erwartet man einfach mehr. Insgesamt schafft es der Name (Alte Apotheke), ein völlig aus der Luft gegriffener Werbeslogan (nicht schlecht Herr Specht) und die 3 Jahre alte Baustellenseite in mir ein Bild von einer Apotheke zu erzeugen, die ich nicht betreten würde und sicherlich nur von „Altkunden“  aufgesucht wird. Besser kann man den aufkommenden Apothekenketten nicht in die Hände spielen.

Platz 5: Altenheim St. Josef Herringen – Alte Menschen gleich alte Techniken?


Eher ungewollt scheinen die Assoziationen zu sein, die die Betreiber des Altenheims bei den Besuchern ihrer Internetseite verursachen. Der letzte Qualitätsbericht stammt von 2009, Videos werden noch in ISDN Qualität übertragen, Auflösungen stammen noch aus einer Zeit, in der Röhrenmonitore das Bild auf den heimischen Schreibtischen beherrschten. Es ist eben alles alt. Nicht nur die Bewohner des Altenheims.

Platz 6: Annemarie Kohl Kunstgewerbe – Kunstgewerbe ohne Sinn für Stil und Ordnung


Kunst kann schmutzig und bisweilen auch unordentlich sein. Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten. Dieser Shop des dazugehörigen Ladenlokals aus Hamm präsentiert seine Produkte im Internet lieblos in einem angemieteten Baukasten. Auch die Repräsentation der Firma an sich, die hinter diesem Shop steht, geschieht in höchstem Maße unprofessionell.   Verzerrte Bilder eines kaum erkennbaren Ladenlokals, unterdimensionierte Produktbilder, Rechtschreibfehler und ein kaum auffindbares Impressum.  Wenn Kunden in dem dazugehörigen Ladenlokal von der gleichen unprofessionellen Inszenierung der angebotenen Produkte begrüßt werden, darf man sich nicht wundern, wenn die Kunden weg bleiben.

Platz 7: Bäckereikette Hosselmann – Großunternehmen mit einem deutlichen Hang zu Fertigprodukten


Man nehme eine schon tausend Mal verwendete PowerPoint Vorlage. Dazu wirft man sein Firmenlogo ein oder zwei Mal auf diese Grundlage. Eine Prise Text hinzu, der darauf hinweist, dass man doch irgendwann noch eine andere Homepage haben wird und fertig ist die Internetseite eines Unternehmens, welches tägliche frische Lebensmittel herstellt und in eigenen Filialen verkauft. Die Fragen die zwangsläufig aufkommen: Werden die Zutaten bei der Herstellung der Bäckereiprodukte  ebenso lieblos ausgewählt und zusammengeworfen? Werden hier etwa Fertigprodukte am Fließband hergestellt?

Platz 8: Architekt Lütkhoff – Architekt ohne Gespür für gutes Design


Mein Haus ist dein Haus. Bloß ein solches Haus will niemand. Wenn man sich als Architekt auf der eigene Internetseite mit den Themen Gestaltung, Planung und Entwurf auseinandersetzt sollte man schon an dieser Stelle den Beweis antreten, dass man diese Themen beherrscht. Techniken aus dem letzten Jahrhundert, Farben und Schriften, die von Geschmack und Stil sehr weit entfernt sind dazu Referenzen von 1988 als eingescannte Fotos. Von Glück für derartige Unternehmer, dass es noch öffentliche Ausschreibungen und  Mundpropaganda gibt.

Platz 9: Automaten Lehmann  – Spielautomatenaufsteller – wohl zu viel an den eigenen Spielautomaten gespielt!


Pleite. Das ist der erste Begriff der einem einfällt, wenn sich ein Spielautomatenaufsteller im Internet mit Hilfe einer kostenlosen Domain präsentiert und die völlig ohne Verstand gestaltete Seite dann auch noch mit Fremdwerbung füllt. Da helfen auch Aussagen wie „30 Jahre Erfahrung“, „zuverlässig“ oder „Service und etablierte Entwicklung“ nicht mehr. Die abschließende Aussage der Seitenbetreiber im Willkommenstext, dass man hoffe bei der Suche nach einem guten Automatenaufsteller helfen zu können, kann man als Seitenbesucher nur wie folgt beantworten: „Ja, allerdings hier nicht!“

Platz 10: Blumengroßhandel Bintig – Großhandel auf Vereinsniveau


Ein blühendes Erlebnis verspricht das Unternehmen auf seiner einseitigen Internetseite. Von blühenden Farben oder sei es auch nur einer blumigen Sprache jedoch keine Spur. Sachlich korrekt und ordentlich angeordnet präsentiert man neben einer Luftaufnahme der Firmengebäude noch die Adresse und die Öffnungszeiten. Das war es aber auch schon. Mit dem Wissen, dass sich dieses Unternehmen in direkter Nachbarschaft zu einem ebenso großen Gartencenter befindet macht es doch eher den Eindruck, als haben die Betreiber vor dem Konkurrenzkampf resigniert. Da hilft es auch nicht, dass man die Freundschaft zu einem Angelsportgeschäft aus einer über 150 km entfernten Stadt propagiert.

 

Fazit

Unterhält man sich mit Unternehmern und fragt sie nach dem Grund für ihre schlechte Internetpräsentation, hört man häufig Aussagen wie: „Wir haben genug Kunden“ oder „Die Erstellung einer Internetseite sei zu kostenintensiv“.
Zwei Aussagen, die man als wirtschaftlich denkender Menschen nicht nachvollziehen kann. Die Grundlage der Betriebswirtschaft lehrt uns schon, dass man nie genug Kunden haben kann. Unternehmer mit einer derartigen Einstellung spielen ihren Konkurrenten im Zeitalter des Internets und von Facebook, Twitter und Co. direkt in die Hände. Gerade das Beispiel der Apotheker zeigt dieses sehr deutlich. Während einige wenige Apotheker das Internet für sich gewonnen haben und mit Versandapotheken aufwarten, jammern alteingesessener Apotheker still und heimlich dem Verlust ihrer Kundschaft hinterher.
Auch das Argument der Kosten ist nicht nachvollziehbar. Während hunderte von Euros für Zeitungsanzeigen, Flyer und Co. ausgegeben werden, belaufen sich die Erstellungskosten einer professionellen Internetseite im Durchschnitt  auf einige wenige hundert Euro und ca. 3000 Euro. Nach oben ist natürlich kein Limit gesetzt. Natürlich soll dabei nicht auf die althergebrachte Werbung verzichtet werden. Gerade Zeitungsanzeigen und Flyer lassen sich hervorragend mit einer guten Internetseite verknüpfen.  Gute Internetseiten bieten bei einmaligen Erstellungskosten und vergleichsweise geringen monatlichen Kosten gegenüber den herkömmlichen Werbemaßnahmen eine unendliche Fläche für die eigene Präsentation und die Präsentation der angebotenen Produkte oder Dienstleistungen.
Also: Wer jetzt nicht handelt, handelt für die Konkurrenz!
PS: Ein Angebot bei einem entsprechenden Fachmann einzuholen ist im Übrigen kostenlos.

Fitnessprogramm und Bierwerbung… Na irgendwas funktioniert da nicht

Montag, 14. Mai 2012

Heute stolpere ich über ein neues im Internet beworbenes Fitnessprogramm.

Das 10 Weeks Body Change Programm von Popstars Juror Detlef D. Soost. Der uns bekannte, permanent schimpfende und nicht ganz schlanke, Tanzlehrer hat es angeblich in 10 Wochen zu einem sagenhaften Körper gebracht. Durchtrainiert und nahezu fettfrei grinst uns nun ein Fitnessguru an. Das er uns völlig normal Übergwichtigen nun zu einem Spotpreis von nur 79 Euro einmalig an seinem Superprogramm teilhaben lassen will, grenzt ja schon an Selbstlosigkeit.

Etwas skeptisch suche ich nach weiteren Informationen im Internet und finde einen Beitrag vom Sat1 Frühstücksfernsehen, bei dem er 2 von uns Normalsterblichen 10 Wochen lang in die Mangel genommen hat. Dass die beiden natürlich nicht nur über das Internet trainiert haben sondern auch gleich mehrfach von Detlef persönlich gedrillt worden sind, ist dabei scheinbar etwas nebensächlich. Auch das beide angeben, über die Angaben des Programms hinaus, wegen der Anwesenheit des Fernsehens, mehr gemacht zu haben, wird in dem Beitrag nicht weiter nachverfolgt. Eine Werbesendung also.

Was mich allerdings am meisten verwundert ist, dass die vor Beginn der Aufzeichnung eingeblendete Werbung, eine Bierwerbung ist. Sollte man nicht Werbung einblenden, die nicht ganz so kontraproduktiv zum folgenden Werbegebahren wirkt? Also auf deutsch: Will ich Bierwerbung sehen, wenn danach ein Beitrag über Fitness und Diät folgt? Ich denke nicht.

 

Landtagswahlen in NRW – Die Nazis sind wieder da – Wolle ma se rein lasse?

Montag, 23. April 2012

Manchmal fällt es wirklich schwer den richtigen Text mit dem richtigen Sarkasmus zu füttern. Es gibt einfach Themen, bei denen man das Gefühl hat, dass Sarkasmus völlig unangebracht ist. Gerade wenn man sieht, wie desinteressiert der durchschnittliche Bürger an politischen Themen ist, muss man sich bei derartigen Texten immer wieder die Frage stellen, was man wie sagen darf und wie weit man dabei gehen kann. Wenn ich die Resonanz beobachte, die auf politischen Statements folgt, die in den gängigen Netzwerken geposted werden, frage ich mich, für wen Politik eigentlich noch betrieben wird. Mitunter macht es den Eindruck, als wenn Politik nur für Politiker betrieben wird aber nicht aufgrund der Tatsache, dass diese Politiker nur für sich selbst das beste erwirtschaften wollen, sondern einzig und allein darum, weil es ansonsten ohnehin niemanden interessiert.

Das Meckern und Nörgeln des gemeinen Volkes in den gängigen Netzwerken wie Facebook und Co. zeigt regelmäßig, dass Politik nicht verstanden wird oder sich niemand die Mühe macht sie zu verstehen. Da werden Politiker und deren Entscheidungen beschimpft und zwar auf einer Ebene bei der jedem normal denkenden Menschen klar wird, dass niemand der Schimpfenden auch nur ansatzweise den Inhalt der Entscheidung verstanden hat. Immer wieder bekommt man den Eindruck dass der Horizont dieser Nörgler derartig beschränkt ist, dass sie zeitgleich aber idiotischen und gefährlichen Konzepten anderer Parteien einen Nährboden schaffen.

Seit einigen Tagen verfolge ich die Diskussion der lokalen Piratenpartei in meiner Stadt. Dabei kann man sehr schön beobachten, dass die wenigen normal denkenden Mitglieder der Partei bei dem Versuch scheitern, diese augenscheinlich innovative Partei, auf den rechten Weg zu führen.

In seinem Blog beschreibt Tim Reckmann, dass die Partei, deren Funktionäre und einigen Mitgliedern insgesamt der Blick für die wesentliche Arbeit einer Partei schlichtweg fehlt. In seinem teilweise sarkastischen Blogbeitrag, siehe hier,  betitelt er in seiner Überschrift die Piraten auch als Hobbypolitiker. Nachdem dieser Blogbeitrag es auch in die Lokalpresse geschafft hatte, zeigen die Reaktionen der Bevölkerung und viel wichtiger die Reaktionen der Parteifunktionäre, dass sie den Wink mit dem Zaunpfahl von Tim Reckmann nicht verstanden haben. In vielen Kommentaren wird deutlich, dass es den Menschen überhaupt nicht auf die Inhalte der artiger Beiträge ankommt, sondern vielmehr eine vordefinierte Meinung aufgrund eines falschen Rechtsempfinden verteidigt wird. Immer wieder musste Reckmann Stellungnahme beziehen, um die scheinbaren Missverständnisse der Kommentierenden auszumerzen.

Was vor einigen Tagen noch als lokales Problem angesehen wurde, stellt sich mittlerweile immer mehr als überregionales Parteiproblem dar. Die überregionale Presse schießt sich immer mehr auf die Piratenpartei ein. Als Newcomer innerhalb der Parteienlandschaft muss man sich darüber im Klaren sein, dass jedes Wort und jede Tat durch die Medien scharf beobachtet wird. Da muss man sich die Frage stellen, ob der aktuelle Vergleich eines Parteimitgliedes aus Berlin, bei dem dieser die Piratenpartei mit der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei verglichen hat, wirklich aufgrund fehlender politischer Erfahrung oder wirklich von der Partei ernst gemeint war. Das Parteimitglied aus Berlin verglich seine Piratenpartei mit der NSDAP, da seiner Ansicht nach beide Parteien relativ schnell Wähler für sich gewinnen konnten.

Kurzer geschichtlicher Exkurs:

Die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (kurz NSDAP) war in der Zeit von 1923 bis 1945 eine zunächst relativ erfolglose Partei. Im Zeitraum 1928 bis 1933 gewann sie extrem an Zuspruch durch das Volk (Wahlergebnisse über 50%). Dieser Erfolgskurs lässt sich meiner Meinung nach und ganz simpel dadurch erklären, dass die Parteifunktionäre ein Parteiprogramm geschaffen hatten, welches Themen beinhaltete, die der gegenwärtigen Meinung des ohnehin wahlfrustrierten Wählers entsprach.

Mit einfachen Worten: Man nehme die Meinungen von desinteressierten politischen Nörglern und macht diese zum Parteiprogramm. Dazu noch einen Redelsführer, der das gut vermarkten kann, und zack: Man hat seine Wähler!

Will man den Vergleich der Piraten mit der NSDAP beibehalten, sollte man dieses aus einem anderen Blickwinkel betrachten. Sicherlich können beide Parteien mit Fug und Recht behaupten innerhalb kürzester Zeit viele Wähler für sich gewonnen zu haben. Gleichzeitig müssen aber auch beide Parteien zugeben, dass sie mit einem äußerst schlecht vorbereiteten Parteiprogramm in die Wahlen gehen bzw. gegangen sind und Stimmen nur dadurch gewinnen konnten, dass sie die Meinungen der Nichtwähler, Nörgler und Politikverdrossen aufgreifen und zu ihrem Wahlkampfthema machen. Schließlich behauptet die Piratenpartei von sich selbst, genau diesen Personenkreis als Wähler für sich gewinnen zu wollen.

Folgt man jetzt diesem NSDAP Vergleich, fehlt der Partei lediglich noch ein guter Redner.

Und was passiert jetzt?

Höher gestellte Parteifunktionäre distanzieren sich von dem Berliner Nazi andere Parteifunktionäre wiederum geben klar und deutlich zu verstehen, dass gerade in dieser Partei jedes Parteimitglied seine Meinung haben darf und sie deswegen nicht ausgeschlossen werden.

Witzig dabei ist, wenn man die Kommentare anderer Parteimitglieder liest, dass gerade diese Parteifunktionäre die anderen Parteimitglieder, die eben nicht alle Meinungen teilen, aus ihrem Freundeskreis (Facebook, Twitter) ausschließen.

Am Ende muss man sich einfach nur die Frage stellen, was passiert wenn die Piraten dann doch irgendwann einmal in die entsprechenden Machtpositionen unseres Landes kommen. Erzählen Sie uns dann auch, dass Notebooks für alle, freie Drogen und der Datenschutz nur durch einen Krieg gegen Polen zu bewerkstelligen sind?

Unabhängigkeitserklärung Sachsen-Anhalt und Angriff auf Mecklenburg-Vorpommern

Mittwoch, 29. Februar 2012

Da ich gerade eine tierische Wut auf Ämter und Behörden in Sachsen-Anhalt habe und ich den ganzen Tag mitbekomme, dass das, was ich da erlebe, jeden zweiten Betrifft ist hier meine Lösung:

Phase 1:
Sachsen-Anhalt erklärt unter meiner persönlichen Führung die Unabhängigkeit von der Bundesrepublik Deutschland und bildet einen eigenen Staat!

Phase 2:
Zur Ankerkennung der Unabhängigkeit durch andere Länder und vor allem um Bündnisse schließen zu können, erobert und vereinnahmt der Staat Sachsen-Anhalt Teile des angrenzenden zur Bundesrepublik Deutschland gehörenden Bundeslandes Mecklenburg Vorpommern, um damit an Öl-Vorkommen der Ostsee zu kommen, die im Ausland sehr begehrt sind.

Phase 3:
Mit den gewonnen Öl-Vorkommen beginnt der Staat  Sachsen Anhalt Handelsbeziehungen und dadurch ebenfalls politische Beziehungen zu Ländern wie Russland und China aufzunehmen. Die Anerkennung als unabhängiger Staat sollte also  garantiert sein.

Durchführung:
2,3 Millionen Einwohner, die aufgrund der wirklich desolaten wirtschaftlichen Lage, den unzulänglichen und völlig überforderten Verwaltungen und der extrem hohen Arbeitslosigkeit gefrustet sind, können zu 50% in die für das Vorhaben zu gründende Armee integriert werden.  Die Armee wird mit sicherlich noch irgendwo lagernden NVA Beständen und mit der Ausrüstung der mit Mistgabeln und Fackeln vertriebenen Bundeswehrsoldaten  ausgestattet. Damit hat die Armee des Staates Sachsen-Anhaltes eine Stärke von ca. 1 Million Soldaten (Bundeswehr nur ca. 360 Tsd). Anschließend werden die Grenzen des neuen Staates gesichert und der Feldmarsch auf das Bundesland Mecklenburg Vorpommern gestartet. Da aufgrund des Überraschungseffektes aber vor allem aufgrund der Bürokratien in der Bundesrepublik Deutschland (Antrag auf Verteidigung des Landes, 6-fach ausgefüllt mit Abstimmung durch Bundestag und Bundesrat und dem Kioskbesitzer der Ostenallee) mit keiner Gegenwehr zu rechnen ist, wird mit einem erfolgreichen Territorialgewinn innerhalb weniger Stunden zu rechnen sein.

Die Grenzen der neu hinzugewonnen Territoriale in Mecklenburg Vorpommern werden einfach in Form von permanent durchgezogenen weißen Linien auf den Autobahnen gesichert, da sich ein durchschnittlicher Deutscher nicht trauen wird, diese Linien zu überfahren, es könnten ihm ja Punkte, Geldbußen und sonst etwas drohen (typisch deutsch eben… immer an Regeln halten).

Nach dem erfolgreichem Territorialerwerb werden die Öl-Vorkommen in der Ostsee an die Länder Russland und China verkauft, um Einnahmen des neuen Staates zu sichern. Es ist davon auszugehen, dass in kürzester Zeit ein Handelsvertreter namens Gerhard Schröder im Namen des Staates Russland eine direkte Erdgasverbindung anbieten wird. Dem wird natürlich zugestimmt.

Neben dem Vertrieb typischer Ressourcen wie dem oben genannten Erdöl wird der Export landestypischer Produkte wie:

  • Rotkäppchen
  • Harzer Käse
  • Halberstädter Würstchen
  • Hasseröder
  • Halloren Kugeln

angestrebt.

Und sollte der Staat Sachsen Anhalt am Ende nicht genügend Kapital erwirtschaften, fragen wir einfach bei der Bundesrepublik Deutschland nach. Die sind aktuell sehr spendabel, schließlich geben die anderen Ländern wie Griechenland auch permanent Geld, damit die nicht Pleite gehen.

Also, was spricht dagegen?

H&W Computer Systems GmbH – Das ist echter Service

Freitag, 24. Februar 2012

H&W Computer Systems GmbH Hamm

Es ist Mittwochabend, 17:40 Uhr, mitten in einer Telefonkonferenz knistert es in meiner Leitung, ein kurzes Zischen und mein ohnehin schon kaum noch gebrauchsfähiges Telefon gibt endgültig den Geist auf. Die mittlerweile in die Jahre gekommene analoge Telefonanlage lässt sich partout nicht mehr auf ein anderes Telefon einstellen. Nun ist Not am Mann.

Auf Facebook fraglich meine Freunde, wer eine Ahnung haben könnte, wie ich dem Ganzen jetzt Abhilfe schaffe.

Nur wenige Minuten später telefoniere ich mit René Wannemüller, von der Firma H&W Computer Systems GmbH, dem ich mein Problem schildere. Per Smartphone schicklich Herrn Wannemüller ein paar Fotos und ein kurzes Video von meiner aktuellen Telefonanlage, von ein paar Steckern an und von den Räumlichkeiten, in dem die Anlage steht.

20 min später steht der Wannemüller von der Firma H&W Computer Systems GmbH vor meiner Haustür, übergibt mir meine neuen Telefone und einige Kabel die ich benötige und erklärt mir kurz, worauf ich beim Anschluss zu achten habe.

Weitere 15 min später rufe ich Herrn Wannemüller von der Firma H&W Computer Systems GmbH über meine neue, komplett auf ISDN umgerüstete, Telefonanlage an und bedanke mich tausendfach für diese überaus schnelle und kompetente Hilfe.

Hinten Hui - vorne Pfui

Fazit:
Wer in Hamm und Umgebung und sicherlich auch darüber hinaus kompetente Beratung, extreme Kundenfreundlichkeit, prompten Service auch über das übliche Maß hinaus und am Ende noch günstige Preise in Sachen IT und Telekommunikationsservice erwartet, dem kann ich aus voller Überzeugung die Firma H&W Computer Systems GmbH nur wärmstens ans Herz legen.

Soldoy Grill aus Hamm – Wo Scheisse drauf steht ist doch auch Scheisse drin, oder nicht?

Freitag, 24. Februar 2012

Soldoy Grill Hamm

Muss man sich denn eigentlich alles gefallen lassen. Heute Mittag plagt mich der Hunger. Aufgrund der vielen Arbeit und der wenigen Zeit überlege ich auf www.Pizza.de etwas zum Essen zu bestellen. Nach kurzem Hin und her entscheide ich mich für eine türkische Mahlzeit des Soldoy Grill aus Hamm.

Döner Teller Spezial
mit gegrilltem Spieß und Knoblauchwurst

sticht mir dabei ins Auge, wird prompt bestellt, und per Kreditkarte bezahlt. Nur 20 min später steht das vermeintlich leckere Essen auf meinem Tisch. Doch das, was ich dort zu sehen bekomme ist nicht das, was mir das Angebot versprochen hat.

Neben einer Hand voll Pommes  und einem Löffelchen Salat sehe ich nur eine große Menge knubbelartiger Fleischstückchen auf denen lieblos verteilt sechs salamiähnliche Wurststücke lagen.

Wo ist mein Dönerfleisch? Und vor allem, wo sind die Saucen?

Also rufe ich direkt bei dem Soldoy Grill an. Die weibliche Mitarbeiterin nahm sich meinem Problem an, entschuldigte sich vielmals, und versprach mir, den Fahrer direkt zurückzuschicken und mir mein Geld zu erstatten.

Einige Minuten später jedoch bekam ich einen erneuten Anruf von dem Soldoy Grill aus Hamm. Dieses Mal war Herr Tayfun persönlich am Apparat. Er erklärte mir, dass in dem Angebot

Döner Teller Spezial
mit gegrilltem Spieß und Knoblauchwurst

nirgendwo stehen würde, dass dort Dönerfleisch enthalten sei. Er wies mich darauf hin, dass wenn ich Dönerfleisch auf diesem Gericht hätte haben wollen, ich das Gericht

Grill Teller
mit Dönerfleisch, gegrilltem Spieß und Knoblauchwurst

hätte nehmen müssen.

Missverstanden oder Missverständlich?

Außerdem wies er mich darauf hin, dass wenn ich die Saucen hätte haben wollen, ich die explizit hinzu bestellen hätte müssen. Nachdem ich ihn darauf hingewiesen habe, dass das auf der Internetseite gar nicht möglich ist, sagte er mir, dass alle anderen Kunden das über das Bemerkungsfeld machen würden.

Na welche Saucen denn oder ist Ketchup jetzt Bestandteil eines Dönertellers?

Nach einigem Hin und Her, bei dem ich Herrn Tayfun vom Grill Soldoy in Hamm mehrfach darauf hingewiesen habe, dass er nicht Döner Teller schreiben könne, wenn in dem Gericht gar kein Dönerfleisch enthalten ist, und ich ihn zusätzlich noch darauf hingewiesen habe, dass das abgebildete Produktbild definitiv Dönerfleisch darstellt, versprach er mir eine kurze Klärung in seinem Restaurant Solodoy und rief schließlich kurze Zeit später erneut zurück.

Was dann geschah, entbehrt jeglicher Kundenfreundlichkeit, jeder immer wieder so hoch angepriesene ausländischer Gastfreundschaft und vor allem entbehrt es den vielen guten Erfahrungen, die man gerade mit türkischen Restaurants in dieser Stadt sonst macht:

Herr Tayfun vom Soldoy Grill aus Hamm sagte mir wörtlich, dass ihm die Diskussion mit mir zu dumm sei und ich besser lesen lernen solle, denn wer lesen kann, sei klar im Vorteil. In dem Angebot

Döner Teller Spezial
mit gegrilltem Spieß und Knoblauchwurst

stehe nichts von Döner, und das abgebildete Produktbild sei auch nur ein Appetitanreger und gehöre nicht zum eigentlichen Produkt.

Fazit:
Der Soldoy Grill aus Hamm hat nichts verstanden. Nicht einmal die deutsche Sprache. Denn wie schon Otto Waalkes in einem seiner früheren Sketsche sagte:” Wo Scheiße drauf steht, ist auch Scheiße drin!”

Das Restaurant und Hotel Leinemühle in Pansfelde – ein Geheimtipp im Harz

Samstag, 18. Februar 2012

Restaurant und Hotel Leinemühle

Was für uns Wessis an dieser Stelle eher ein Geheimtipp ist, ist für die ortsansässigen schon lange bekannt. Mitten im Harz, in der Nähe des beschaulichen Ortes Pansfelde, zwischen Pansfelde und Abberode im Leinetal liegt die Waldgaststätte mit Hotel Leinemühle. Das inhabergeführte Haus besticht durch familiäres Ambiente mit rustikalem Stil.

Was ich an dem Restaurant Leinemühle besonders hervorheben möchte ist die Qualität der Küche. Der Inhaber selbst bereitet in seiner Küche Speisen allerhöchster Qualität zu. Dabei verwendet er immer wieder Zutaten, die frischer nicht sein können. Angefangen bei den Gewürzen, bei den Beilagen und schlussendlich auch das Fleisch, welches im Regelfall direkt aus der Region stammt.

Hinzu kommt das Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Karte des Restaurant Leinemühle bietet Gerichte, zwischen zehn und maximal 30 €. Was einem bei diesen Preisen geboten wird, ist sagenhaft. Neben der Qualität, dem Geschmack sind es eben auch die Mengen, die dem hungrigen Gast ein verzücktes Lächeln auf die Lippen zaubern, vor allem Gästen wie mir.

Weinkarte

Außerdem kommt hinzu, dass der Inhaber des Restaurants Leinemühle einen hohen Anspruch an sich selbst stellt. So erweiterter er permanent neben seinen Kochkünsten eben auch das Angebot des Restaurants. Erst vor kurzem ist eine neue Weinkarte ins Programm aufgenommen worden, an der sich größere Restaurants im Westen nicht messen können.

Mein Fazit: was nach außen aussieht wie eine Gaststätte entpuppt sich im Inneren wie etwas das ich im Westen Deutschlands so noch nie gesehen habe. Qualitativ hochwertigstes Essen, die mit Abstand freundlichste Bedienung und ein Preis-Leistungs-Verhältnis, bei dem man am Ende glauben möchte, dass der Gastwirt sich vertan hat.

Mein Tipp: jeder der auch nur ansatzweise in die Nähe der Gaststätte kommt, und sei es, das man dafür 30 min Umweg in Kauf nehmen muss, sollte dort dringend einmal einkehren und das Essen und das Ambiente genießen.

Leider verfügt das Restaurant und Hotel Leinemühle noch über keine eigene Internetseite, von daher an dieser Stelle, die wichtigsten Daten:

Restaurant und Hotel Leinemühle
Leinemühle 1
06343 Mansfeld
Telefon: 034779 – 20348 (Reservierung wird empfohlen)

Domains, Domains, Domains

Samstag, 18. Februar 2012

Da ich im Laufe der Zeit im Internet das ein oder andere Mal Glück hatte, mit Domainnamen den ein oder anderen größeren Geldbetrag zu verdienen, haben sich im Laufe der Zeit bei mir viele Domains angesammelt, die ich nun loswerden möchte.

Wer also Interesse hat an eine der hier aufgelisteten Domains, schickt mir einfach eine E-Mail mit einem Gebot aber bitte nicht unter 25 €. Und dabei nicht erschrecken, es befinden sich natürlich auch einige erotik Domains dabei. Sex sells eben.

webdesign-hamm.net
kinder-jeans.com
regiofick.com
regiofick.de
bundeswehr-stiefel.de
olympic-ticket.com
bookingyear.com
boozingparty.com
sportsairplane.com
buchungsjahr.de
swingerclub-freunde.de
highstakesrooms.com
accountlogin.de
demologin.de
bank-pin.com
user-identifier.com
bank-pin.de
access-forbidden.com
virus-epidemic.com
virusepidemic.com
virus-epidemie.de
dealfahnder.de
demo-login.de
sexdeal.biz
sexdeal.mobi
aktuellerdeal.de
heutedeal.de
klamottendeal.de
freeadult.at
freesexmovies.at
pornmit.com
pornoseite.biz
pornseit.com
pornmit.de
pornseit.de
pornofree.at
pornofree.biz
pornofree.eu
wintergamesmunich.com
wintertraum2018.de
wintergamespyeongchang.com
seriöse-heimarbeit.com
von-zu-hause-aus.com
arbeit-von-zuhause-aus.de

Reiterhof Gothe im Harz – abgelaufen ist nun mal abgelaufen

Freitag, 17. Februar 2012
Abgelaufene Wurst als Geschenk

Verschenkt an unsere Kinder am 17.02.2012

Manchmal fällt es einem wirklich schwer, Dinge zu bewerten, bei denen die eigenen Kinder wirklich Spaß haben, aber auch nur deswegen, weil sie nicht sehen, was hinter den Kulissen geschieht.

Der Reiterhof der Familie Gothe im Ort  Rieder im Harz macht zunächst rein äußerlich einen wirklich schönen Eindruck. Aufgeräumtes Ambiente, freundliche Begrüßung und nicht zuletzt eine scheinbar familiäre Atmosphäre. Die Gäste werden behandelt als wenn sie zur Familie gehören.

Doch bei näherem Hinsehen, entpuppt sich dieser Reiterhof im Harz der Familie Gothe als etwas, vor denen man eigentlich jeden anderen Gast warnen muss. Immer wieder bekamen unsere Kinder kleinere Geschenke der Betreiber. Ein Joghurt hier, ein Riegel Schokolade dort, das eine oder andere Obststück hatten die Betreiber immer in der Tasche, um es unseren Kindern nebenbei zu schenken.

Nachdem unsere Kinder immer wieder zwischendurch über Bauchschmerzen, kleinere Durchfallerkrankungen oder einfach nur über Übelkeit geklagt hatten, haben wir uns auf die Ursachensuche begeben. Dabei stellte sich doch tatsächlich heraus, dass diese kleinen Geschenke, die wir anfangs für Nettigkeiten und Aufmerksamkeiten gehalten haben, abgelaufene Lebensmittel waren. Und wenn wir von abgelaufen sprechen, dann nicht ein oder zwei Tage. Nein, drei Wochen, auch mal zwei Monate, und auch der Kakao im Päckchen hatte durchaus seinen Verfall schon vor sechs Monaten erreicht.

Da muss man sich als Gast die Frage stellen, zahlt man nicht genug Geld auf diesem Reiterhof im Harz, um wenigstens frische Lebensmittel zu bekommen?

Sicherlich, jetzt könnte man meinen, dass es sich um ein Ausrutscher der Familie Gothe handelt. Da wir allerdings selbst in der Nähe des Reiterhofes wohnen, und unsere Kinder immer wieder gerne, wenn es möglich ist, auf den Reiterhof fahren, beobachten wir dieses Phänomen mittlerweile schon seit über einem Jahr. Immer wieder bringen unsere Kinder voller Stolz die Geschenke der Betreiber, also der Familie Gothe, mit nachhause und machen sich, wie Kinder nun mal so sind, über die mitgebrachten Süßigkeiten her. Innerhalb der letzten zwölf Monate haben wir nicht ein einziges Mal unseren Kindern die mitgebrachten Geschenke essen lassen können, da wirkliche sämtliche Lebensmittel abgelaufen waren.

Da muss man sich doch wirklich die Frage stellen, was diese Familie auf dem Reiterhof im Harz ihren regelmäßig einkehrenden und Gästen präsentiert. Wir persönlich würden auf diesem Reiterhof im Harz nicht mal mehr eine Bratwurst vom Grill Essen, da wir davon ausgehen müssen dass es sich um abgelaufenes Fleisch handelt.

Nachdem die Rücksprache mit unseren Bekannten und Freunden gehalten haben, und selbst die uns das bestätigen konnten was wir regelmäßig erleben, ist es ein Witz, dass das Gesundheitsamt den Weg zum Reiterhof Gothe im Ort Rieder im Harz scheinbar noch nicht gefunden hat.

Hammwiki – Informationen von Bürgern für Bürger

Mittwoch, 15. Februar 2012

Das Thema Wiki ist mittlerweile im Sinne des Internets schon ein alter Hut und auch die Hammwiki ist mittlerweile ein paar Tage alt und dennoch geht das Thema an vielen leider immer noch vorbei.

Ich persönlich liebe vor allem Informationen und Bilder aus weit vergangenen Tagen der Stadt, in der ich mich aktuelle befinde. Tim Reckmann hat mit der Hammwiki genau dieses erreicht. Neben top aktuellen Informationen findet man in der Stadtwiki eben auch Informationen aus längst vergangen Tagen. Dabei werden die Informationen von Menschen wie „du und ich“ gepflegt. Jeder, der etwas weiß, kann etwas zur Hammwiki beitragen. Leider weiß ich, als nicht gebürtiger Hammenser, nichts, so dass ich nur konsumieren kann, aber dieses mache ich sehr gerne.

Ein paar negative Aspekte möchte ich aber nicht unerwähnt lassen. Eine Wiki, wie die Hammwiki lässt sich leider nur von Menschen bedienen, die wirklich internetaffin sind. Das bedeutet, dass Kenntnisse in der Bedienung von Word und Excel leider nicht ausreichen, um einen neuen Beitrag zur Hammwiki zu leisten und damit sicherlich viele wirklich interessante Informationen die Hammwiki nie erreichen werden. Auch ist der Gesamtaufbau der Startseite irgendwie nicht wirklich förderlich. Hier wird mehr über den Hammwiki Verein und die Förderer dargestellt als über den eigentlichen Inhalt der Wiki selsbt. Ich würde mir wünschen, dass gerade auf der Startseite ein paar zufällig ausgewählte Artikel zu finden wären, da damit das Stöbern viel mehr Spaß machen würde. Auch Kategorien direkt auf der Startseite währen fantastisch, weil ich glaube, dass der Großteil aller Besucher eben nur Konsumenten sind, ohne weitreichende Kenntnisse über die Bedienung einer Wiki. Da reicht die Suche eben nicht mehr aus.

Insgesamt muss man sagen, und ich hasse das sagen zu müssen, dass Tim Reckmann mal wieder voll ins Schwarze getroffen hat, zumindest, was meinen Geschmack betrifft. Nicht, dass ich Tim nicht mag, aber er erzeugt regelmäßig eine Form von Neid in mir, der mich genauso regelmäßig kurz dazu bringt, ihn aus meiner Facebook-Freundesliste löschen zu wollen ;) . Irgendwie ist so ziemlich alles richtig gut, was Tim Reckmann anfängt. Nun gut, den Mist, den er verzapft, wird er wohl auch nicht publizieren. Und seine schon fast exhibitionistische Neigung bei der Veröffentlichung irrelevanter Informationen seines Lebens im Internet, tun wir mal als Marketing ab. :) Tim, nimms mir nicht übel!